Marcel Fehr und Daniel Heckenlaible mit Edelmetall zurück

 

(hag) Recht erfolgreich kehrten die Athletinnen und Athleten von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin zurück. Mit zwei Silbermedaillen und weiteren Top-Platzierungen war die Ausbeute entsprechend super.

3000 m-Läufer Marcel Fehr von der LG Limes Rems konnte die Erwartungen aufgrund der Voranmeldeergebnisse und die Hoffnungen seines Trainers Uwe Schneider rechtfertigen und lief in einem dramatischen Rennen auf den hervorragenden zweiten Platz und holte sich damit die Silbermedaille.

Der noch im ersten B-Jugendjahr startende Fehr nahm, nachdem die ersten Runden des Rennens gebummelt wurden, zum Ende hin das Heft in die Hand und bestimmte das Rennen. In der entscheidenden Rennphase nahm der hohe Favorit aus Potsdam das Kommando. Und nur Fehr konnte der Tempoverschärfung folgen. So lieferten sich beide Führenden ein bockelhartes Finale mit einer Zeit von 2:44 für die letzten 1000 m, das dann letztendlich denkbar knapp in 8:41,51 min und neuer persönlicher Bestzeit zu Ungunsten von Marcel Fehr zu Ende ging.

Aber alle waren total happy über diesen tollen Erfolg von Fehr. Ihm gleich tat es der 800 m-Läufer Daniel Heckenlaible, ebenfalls LG Limes Rems, der den Vorlauf am Freitag etwas glücklich überstand, als er im Gewühl fast stürzte. Doch er überstand diese heikle Phase und lief hochkonzentriert das Rennen weiter und setzte sich auf der Zielgeraden durch und geann das Rennen und war somit für das Finale qualifiziert. In diesem Finallauf am Samstag setzte sich Heckenlaible von Anfang an im Mittelfeld des Feldes fest und hatte für den Endspurt alles im Auge. So setzte er sich etwa 200 m vor dem Ziel seinen gefürchteten Angriff an und überholte noch zwei Läufer vor ihm und fightete nun bis ins Ziel. Die Kraft reichte und somit war für den jungen Burschen der Traum von einer Medaille bei diesen Meisterschaften in Erfüllung gegangen. Seine Zeit: Hervorragende 1:55,13. Als Lohn wurde den beiden LG Limes Rems-Athleten vom Bundestrainer direkt an den Anschluss Ihrer Rennen die Berufung in die Deutsche Jugendnationalmannschaft ausgesprochen!

Herzlichen Glückwunsch an diese beiden Athleten!

 

Super präsentierte ich auch Carolin Loos, die ihren 3000 m-Lauf zum Highlight machte. Nach verhaltenem Beginn reihte sich Loos im hinteren Feld ein, um dann von dort eine Aufholdjagd sondergleichen zu starten. Am Ende lief Sie in dem beherzten Rennen als vierte über die Ziellinie und hatte in 10:09,50 min ihre Bestzeit um über 30 s gesteigert und damit den verdienten Lohn und die Anerkennung von Trainer und Fans für sich.

 

Klasse auch die Auftritte von Niels Merten vom TSV Schmiden, der im 110 m-Hürdenlauf  das Finale der besten Acht erreichte und dort in neuer Bestzeit von (14,46 s im Vorlauf)  den achten Platz in 14,59 s erreichte. Auch seine Vereinskameradin Anja Schulz bot mit 5,66 m im Weitsprung der weiblichen Jugend A eine gute Leistung, konnte sich damit aber leider nicht für den Endkampf qualifizieren. Nach langer Verletzungspause lief es für Gina Daubenfeld vom VFL Waiblingen im Vorlauf über die 800 m ganz super, wo Sie sich mit 2: 14,74 min auch für das Finale qualifizieren konnte. Da jedoch fehlte ihr die Kraft innerhalb zwei Tagen so schwere Rennen durchzustehen und so war Sie dennoch mit 2:16,76 min als zehnte sehr zufrieden.

Ihr Vereinskamerad Alexander Köber kam über die 400 m über den Vorlauf nicht hinaus. Doch kam er mit 50,94 s und neuer persönlicher Bestzeit von Berlin zurück!

Etwas unglücklich war der Verlauf dieser Meisterschaften für die Athleten der LG Rems Murr. Trotz toller Leistungen konnten sie nicht in die Endkämpfe bzw. Finals eintreten. So schrammte Christoph Schupp im Kugelstoßen der männlichen Jugend A mit 16,77 m knapp am Endkampf vorbei. Sein Vereinskamerad Christoph Schlüter erreichte saubere 15,94 m. Florian Zwiener lief über 200 m persönliche Bestzeit in 

14,91 s, was aber bereits nach den Vorläufen das Aus bedeutete. Genauso ging es der 4x100 m-Staffel der LG. In der Besetzung Zwiener, Hitzelberger, Morgenstern und Gütler kam das Aus bereits im Vorlauf in 43,90 Sekunden.